Immobilienkaufmann

Es existiert in Deutschland kein nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannter Ausbildungsberuf Immobilienmakler, für den man sich um eine Lehrstelle bewerben könnte. Stattdessen ist es aber möglich, die Grundlagen dieses Berufsfeldes in ähnlich gelagerten Ausbildungsberufen zu erlernen.

Geeignet ist zum Beispiel eine Berufsausbildung zum Immobilienkaufmann, für die der Schulabschluss Mittlere Reife vorausgesetzt wird.

Nach einer dreijährigen Lehrausbildung – der praktische Teil der Ausbildung findet in Immobilienbüros, Versicherungen und Banken statt; die Vergütung beträgt zwischen 500 bis zu 800 Euro - und der bestandenen Prüfung führt der Absolvent den Titel des staatlich geprüften Immobilienkaufmanns.

Die beruflichen Aufgaben decken sich weitgehend mit denen des Immobilienmaklers und beinhalten unter anderem das Vermitteln von Objekten, die Besichtigung von Häusern und Wohnungen gemeinsam mit den Interessenten sowie das Erstellen von Exposés.

Im Grunde wäre der Weg in die Selbständigkeit als Immobilienmakler sofort nach dem Ende der Ausbildung möglich, jedoch empfiehlt es sich, einige Jahre Berufserfahrung zu sammeln und dann in die unternehmerische Selbständigkeit zu wechseln.

Immobilienmakler

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