Kompetenzen eines Immobilienmaklers

Unabhängig von der Berufswahl spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle, die darüber Auskunft geben, ob ein Bewerber in der Lage ist, die an ihn gestellten Anforderungen im jeweiligen Beruf zu erfüllen: Die Soft- und die Hard Skills.

Diese zwei Begriffe beschreiben allgemein jene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die Ausübung eines bestimmten Berufes notwendig sind. So genügt es als Immobilienmakler leider nicht, kollegial, fleißig und willensstark zu sein, wenn diese soziale Kompetenz nicht ohne entsprechende Fachkenntnisse untersetzt wird, um betriebswirtschaftliche Hintergründe zu verstehen.

Über welche Kompetenzen sollte ein Immobilienmakler also verfügen, um erfolgreich in seinem Beruf arbeiten zu können?

Soft Skills: Die sozialen Kompetenzen eines Immobilienmaklers

Die unter dem Begriff Soft Skills zusammengefassten Kompetenzen werden als sogenannte weiche Fähigkeiten und Fertigkeiten bezeichnet und sind nur teilweise erlernbar. Gemeint sind hier alle nicht fachbezogen, sondern zumeist charakterlichen Merkmale eines Menschen in Bezug auf die Fähigkeit, mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden interagieren zu können. Dazu gehören unter anderem Selbstvertrauen und Selbstdisziplin, Achtung und Respekt im Umgang mit anderen Menschen sowie die Fähigkeit, Kritik zu üben und Mitarbeiter zu motivieren sowie gerecht und konsequent zu führen.

Unerlässlich für einen Immobilienmakler ist die sprachliche Kompetenz. In diesem Sinn muss er in der Lage sein, als Schnittstelle zwischen Anbieter und Suchendem zu fungieren und auch vermitteln zu können. Ein gewisses Verhandlungsgeschick ist dabei von Vorteil, denn im Vordergrund steht für den Makler der Verkauf, was letztlich sein Unternehmensziel darstellt. So sollte ein Immobilienmakler freundlich, höflich und zuvorkommend auftreten sowie verkaufsfördernd und fachlich-kompetent kommunizieren können.

Ebenso wichtig ist es, Entwicklungen schnell einschätzen zu können und auch in Stresssituationen rationale Entscheidungen zu treffen. Hinzu kommt eine große Portion Fleiß, denn ein Immobilienmakler muss gewillt sein, sich weiterzubilden und permanent den Markt zu beobachten, um aus den Entwicklungen die richtigen Schlüsse für das eigene geschäftliche Handeln ableiten zu können.

Hard Skills: Die fachlichen Fähigkeiten eines Immobilienmaklers

Mit der Bezeichnung Hard Skills werden alle fachlichen Fähigkeiten zusammengefasst, die zur Ausübung eines Berufes vorausgesetzt werden. Diese fachlichen Fähigkeiten können durch Schulungen, Ausbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen sowie durch Berufserfahrung angeeignet werden.

Dies sind zum Beispiel spezifische Methoden und Verfahren im Rahmen der Berufsausübung, die Beherrschung der Fachsprache sowie die Kenntnis über den Beruf betreffende Gesetze. Dieser Punkt ist gerade für Immobilienmakler wichtig, denn im Rahmen der Vermittlertätigkeit ergeben sich Berührungspunkte zum Bau- und Steuerecht sowie zu diversen Finanzierungsmodellen. Ein Immobilienmakler sollte seine Kunden zu diesen Themen fachlich kompetent beraten können, was einen entsprechenden Bildungsstand voraussetzt.

Die wichtigsten fachlichen Grundlagen erwirbt sich ein angehender Immobilienmakler während einer branchenbezogenen Berufsausbildung, zum Beispiel zum Immobilienkaufmann oder im Rahmen eines Studiums zum Betriebswirt für Immobilienmanagement.

Wie oben bereits erwähnt, muss sich ein Immobilienmakler regelmäßig weiterbilden, um bei den sich teils häufig ändernden Gesetzeslagen immer auf dem aktuellen Stand bleiben zu können.

Neben den anwendungssicheren Kenntnissen im Umgang mit branchen-spezifischer Software muss ein Immobilienmakler verkaufsorientiert arbeiten können sowie Marketing- und Vertriebsinstrumente beherrschen.

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