Immobilienbewertung - Immobilienwert ermitteln

Definition: Immobilienbewertung

Die Immobilienbewertung ist ein Verfahren, welches durch Rechtsvorschriften (Wertermittlungsverordnung und Wertermittlungsrichtlinie) geregelt ist. Ziel ist es, durch Anwendung betriebswirtschaftlicher, juristischer und bautechnischer Sachkenntnis einen Verkehrswert bzw. Marktwert einer Immobilie (bebautes oder unbebautes Grundstück) zu ermitteln.

Was ist Gegenstand der Wertermittlung?

Gegenstand der Wertermittlung ist das Grundstück, welches sich aus dem Boden + alle darauf befindlichen Gebäude und Bestandteilen zusammensetzt.

Wann benötigt man eine Immobilienbewertung?

Wie aussagekräftig ist eine Immobilienbewertung?

Es gibt keine Formel, die den exakten Wert einer Immobilie berechnen kann, da sehr viele Faktoren unberücksichtigt bleiben, die so überhaupt nicht messbar sind. Die Immobilienbewertung ist der Versuch, die Prozesse des Immobilienmarktes mit Hilfe der Mathematik messbar und nachvollziehbar zu machen.

Der ermittelte Wert einer Immobilie ist ein objektiver und nachprüfbarer Begriff, der sich aus den Zusammenhängen zwischen Angebot und Nachfrage am Markt ergibt. Zu unterscheiden ist der Preis einer Immobilie, der unter Umständen durch subjektive Wertschätzungen von Käufer und Verkäufer beeinflusst werden kann.
Das bedeutet: Der letztlich erzielte Preis einer Immobilie (zum Beispiel nach einem Verkauf) kann vom ermittelten Wert der Immobilie abweichen.

Fazit: Der durch eine Immobilienbewertung ermittelte Wert einer Immobilie ist als Wert zu verstehen, an den man sich bei Verhandlungen richten kann. Ziel ist es, bei Verhandlungen einen Preis zu erzielen, der möglichst dem Immobilienwert entspricht. Eine Garantie besteht jedoch nicht!

Wer führt Immobilienbewertungen durch?

Wertermittlungsverfahren

Immobilienbewertungsmethoden

Immobilienmakler

Immobilienmakler Begriffe